Theresia Bothe ist Kosmopolitin. In Kanada als Kind irisch-deutscher Eltern geboren, lebte sie seit ihrem vierten Lebensjahr in Mexiko. Schon früh entdeckte sie ihre Vorliebe für die Lieder in der populären und traditionellen Musik. Gleichzeitig entstand ihre Leidenschaft für frühbarocke und klassische Repertoire. Ihr offizielles Gesangstudium begann sie in der Escuela Nacional de Musica in Mexiko City. Ausgesprochen interessiert war sie von Anfang an am Repertoire der früheren Epochen wie Klassik und Frühbarock. Sie setzte ihr Studium in London fort, an der Guildhall School of Music and Drama. Anschließend bildete sie sich weiter an der Hochschule für Musik in Trossingen, Deutschland, bei Professor Richard Wistreich und schloss ihr Studium als diplomierte Gesangslehrerin ab. Als Solistin oder als Ensemblemitglied tritt sie in Südamerika und verschiedenen Ländern Europas auf. Dabei ist sie eine der wenigen klassischen Sängerinnen, die sich selbst auf der Laute oder Gitarre begleitet. Derzeit wohnt Theresia Bothe in der Schweiz. Neben ihrer künstlerisch-pädagogischen Tätigkeit ist sie Initiatorin und auch Präsidentin von M-CC (Music - a Chance for Change), ein Verein das Anliegen von Menschenrechts-organisationen durch Musik fördert. www.thbothe.com
Der Schweizer-Amerikaner Peter Croton unterrichtet Laute, Historische Aufführungspraxis und Gitarrengeneralbass an der Schola Cantorum Basiliensis, an der Hochschule für Musik in Basel sowie auch an der Hochschule der Künste Bern. Peters musikalische Wurzeln in Folk und Jazz wurden durch eine profunde Ausbildung in Alter Musik am Oberlin Conservatory of Music (USA) und an der Schola Cantorum Basiliensis (Schweiz) mit Eugen Dombois und Hopkinson Smith ergänzt. Unter seinen Auszeichnungen ragen der erste Preis beim internationalen Wettbewerb für Alte Musik 1984 („The Erwin Bodky Competition") in Boston, USA, und Preise beim internationalen Lautenwettbewerb „Guitar 84" in Toronto, Kanada und 1983 beim internationalen Wettbewerb „Concert Artists' Guild" in New York City heraus. Seit 1984 hat er mehrere CD- und Rundfunkaufnahmen als Solist und Kammermusiker vorgelegt (Deutsche Harmonia Mundi, Virgin, Channel Classics, Guild, u.a.). Peter Croton gibt Konzerte in ganz Europa und den USA als Solist und im Ensemble. Seine neuste Solo-CD "Bach on the Italian Lute" ist neulich bei Guild erschienen. Peter Croton tritt auch als Komponist verschiedener Stilrichtungen in Erscheinung. Im Jahr 2001 wurden sechs seiner Werke von der Deutschen Lautengesellschaft veröffentlicht. Er ist Autor des Lehrbuches "Generalbass auf der Klassischen Gitarre - ein Praktischer Lehrgang nach historischen Prinzipien", 2005 beim Amadeus Verlag erschienen. www.peter-croton.com
Pressestimmen
(Konzerte), Bothe/Croton Duo
„Vollends
begeistert war das Publikum vom Abendkonzert unter dem Motto „Remembrance of
Things Past“ mit Werken von John Dowland, William Shakespeare und Croton
selbst. Wie es dem Duo gelang, mit intelligenter Emotionalität und natürlicher
Leidenschaft neue Facetten der populären Lautenlieder von Dowland zu entdecken,
das löste nachgerade Verzauberung aus, die sich in tosendem Applaus entlud.“
CONCERTO - Das Magazin für Alte Musik,
Juni/Juli 2009
"Gute
Musik kennt keine Grenzen, dies haben die beiden Künstler während den ganzen
Abends eindrücklich bewiesen...Bereits die ersten Noten liessen erahnen, wie
gewaltig dieser Abend werden würde...Die glasklare, volle Stimme der Sängerin
stach besonders hervor...Dem Duo gelang es, die Emotionen durch die Musik zu
beschreiben...Eine neue, überraschende und oft wilde Art des Komponierens
setzte sich am ende des 16. Jh. in Italien
durch. Beispielhaft dafür ist die Toccata von Kapsberger, bei deren
Interpretation der Lautenspieler mit einem beeindruckenden Solo sein können
bewies...Von Wehklagen bis frohlocken, von verträumten Liebesgedichten bis zu
verzweifelten Klageliedern bot das Programm alles. Von den beiden Musikern ging
eine unglaubliche Ausstrahlung aus, die sich auf das Publikum zu übertragen
schien. Der tosende Applaus galt am Ende nicht nur ihrer musikalischen
Genialität, sondern auch der sympathischen Ausstrahlung und der charmanten Art
ihres Auftretens."
Zürichsee Zeitung
„Die
Vergangenheit lebendig wurde im ersten Teil des Samstagabend-Programms mit
„Remembrance of Things Past“:
Dowland-Lieder, die von zwei grossartigen Künstlern in Kontrast zu Liedern
gesetzt wurden, die Peter Croton selbst auf Shakespeare-Texte komponiert hatte
und von Theresia Bothe gesungen wurden. Die Differenziertheit der Darbietung,
verbunden mit einem weichen und einfühlsamen Ton auf höchstem Niveau, war
grossartig und begeisterte wohl alle.“
DEUTSCHE LAUTENGESELLSCHAFT
Lauten-Info 2/2009
« Sous les charmes de la musique
ancienne»
« C'est devant un public venu nombreux que Theresia Bothe
au chant et Peter Croton à l'archiluth et à la guitare romantique, ont donné
une après-midi musicale de oute beauté...Avec Monteverdi, qui marque
véritablement la naissance de la musique baroque, le public fut en présence
d'atemporels chefs-d’œuvre, portés par la oie enjouée et lumineuse de Theresia
Bothe...L'interprétation de la Sonatine op. 71 de Mauro Giuliani permit à Peter
Croton de montrer toute sa virtuosité, mais aussi toutes les possibilités de la
guitare romantique qui bien que fort petite, parvenait à remplir la salle de
ses sonorités denses et harmonieuses...Le musicien, qui par ailleurs est
professeur à la fameuse Schola Cantorum Basiliensis de Bâle, montra dans
l'interprétation de ses propres oeuvres la richesse de son nspiration... Par
cette journée pluvieuse de dimanche, ce récital fut un agréable moment de
détente, de plaisir et d'étonnement. »
Dernières
Nouvelles d'Alsace
„Musik, die Leuchtet"
„Alte
Musik kommt gut an, denn dabei erlebt man eine Gefühlsintensität jenseits der
üblichen Romantik, eine meditative Kraft und oftmals auch Interpreten, die
eigenwilliger als die übrigen Klassikmusiker wirken. So sind für den Baseler
Lautenisten Peter Croton und die Sopranistin Theresia Bothe Lieder von John
Dowland und die Welt des Folk und Pop keine strikt getrennten Bereiche (was
Sting, der jüngst ein umstrittenes Dowland-Album vorgelegt hat, ähnlich sieht).
Von Bach bis zu einer von Croton komponierten Hommage an die Jazzsängerin
Billie Holiday reichte der Bogen, und dabei machten Bothes vokale Leuchtkraft
und ihre affektgeladene Phrasierung großen Eindruck."
Hessische/Niedersächsische Allgemeine
Theresia Bothe und Peter Croton begannen ihr Programm mit drei sensationellen spanischen Liedern. Bothe und Croton haben mich schon sehr beeindruckt, als ich sie beim Festival in Kassel zum ersten Mal im Konzert erlebte. Dieses Mal durchmaßen sie das europäische Lied und Instrumental-Repertoire Spaniens und Italiens von der Wende des 16. zum 17. Jahrhundert über den Barock und bis ins neunzehnte Jahrhundert, wofür Croton von einer zehn-chörigen Laute zu einer exzellent tragfähigen und klanglich bewegliche Roudhloff-Gitarre von ca. 1820 wechselte. Ihr Konzert provozierte die erste Zugabe dieses Festivals – mit Recht! Auf diese temperamentvolle, exaltierte Darbietung folgte ein…
Deutsche
Lautengesellschaft
Märkische Allgemeine
Ce concert était une interprétation vivante et fidèle au
style des compositeurs des différentes époques avec notamment des oeuvres de
Monteverdi, Purcell, Frescobaldi, Weber et Croton lui-même, une pièce qu révèle
un beau talent de compositeur. L'auditoire nombreux témoignait de la qualité
d'un concert de bonne facture. »
L’Alsace Le Pays
« La verve communicative de Theresia Bothe dépoussière
cette musique, la rend vivante, accessible. L’exécution revêt un naturel et une
délicatesse rehaussée par les coloris du luth...»
L'Impartial
Pressestimmen
(CD), Bothe/Croton Duo
"Ms. Bothe's light, flexible soprano and her
interpretative insight into the texts are well-suited to these songs of
exquisite longing for love and the exquisite pain that it brings. She and her
partner are attuned to the tender "complaints" (as the word was then
understood) in the songs "Can she excuse my wrongs?" and "Come
away" by John Dowland. In
"There follow a charming 19th century night of
carousing song, "Meet me by moonlight" by J. Augustine Wade, three
spirited Italian songs and two guitar pieces by Mauro Giuliani, and four
original songs by Peter Croton, the artist heard on this CD. Three of the
titles "Come away, Death," "Sing no more, ladies," and
"In darkness let me dwell" are the composer's homage to the age of
Dowland and Shakespeare in a modern sensibility. Three handsome folk
traditionals, "The garden where the praties grow," "The water is
wide," and "Black is the color of my true love's hair" afford
Theresia Bothe the opportunity to show her considerable talent as a folk
singer."
"Here is a delightful exploration of nearly 500
years' worth of love songs…Bothe and Croton are a dynamic duo. Ms. Bothe brings
much energy and expression to the songs: I especially liked the non-sentimental
rendition of Dowland's "Can she excuse my wrongs?"…I enjoy folk music
from nearly all traditions, so I think this is a lovely addition to the many
recordings of love songs…Nor does the recording disappoint at the end as it
becomes increasingly modern. Croton's compositions are tonal and fit well,
though they are somewhat darker than the rest, showing great sensitivity for
the lyrics"
AMERICAN
RECORD GUIDE
"Irish-Canadian vocalist Theresia Bothe grew up
in
All Music
Guide, Michael G. Nastos
"Bothe sings from her heart with a strong rich
voice that will excite folk music lovers as they expand their envelope. Our
favorite was "Another day in life with you" with a cool guitar intro
by Peter."
O’s Place Jazz
Newsletter, D. Oscar Groomes
"This band creates a unique blend of folk pop and
jazz. Bothe and Croton's music is formed from the stylings of Billy Holiday and
Kenny Burrell. The voice of Theresia Bothe is a bit like Judie Collins and Joan
Baez, so that definitely fits with the theme of folk jazz.
There also seems to be a dose of poetry-laced lyrics
infused in some of these songs. "On the death of Langston Hughes" has
a slow melodic sound that is more folk than jazz, but incorporates both styles.
"Song for Billie Holiday" has impressive guitar accompaniment with
strong lyrics. The chordings chosen by Croton fit this song to a tee. A subtle
echo effect lends merit to this track. The guitar tone is good and a slight
tremolo sound is present. "I'll Sing a Song for You" has an intro
with jazz chords. It moves into a faster ballad sung by Bothe and has cool jazz
drumming and upright bass on the track.
The CD "I'll Sing a Song for You" has
impressive vocals and jazz guitar playing, which will make it appeal to fans of
folk-laden jazz."
Metro Spirit,
Rich McCracken II
"Two talented pros travel the singer/songwriter
route, with a little genre splicing for flavor, and deliver a nice set of
originals that goes down well and never comes across as over reaching. Tackling life’s big questions in song, this
is the kind of under the radar, neo-folk that gives you the easy kind of music
you can kick back with but isn’t fluff."
MIDWEST RECORD, Chris Spector